... oder: wie du mit anderen zusammen erfolgreich bist

Ein altes indisches Sprichwort sagt: "Der Tropfen ist nur allein, wenn er aus dem Ozean genommen wird."

Wir alle leben zwar, jeder für sich allein, als eigenständige Individuen, und andererseits sind wir eingebunden in ein vielschichtiges Netz von Beziehungen und Verbindungen.

Was Verbundenheit schafft
Beziehungen sollten nicht dazu missbraucht werden, eigene Verantwortlichkeiten auf andere abzuwälzen und missliebige Seiten auf andere zu projizieren, sondern um gegenseitige Vereinbarungen zu schaffen, die zu einem befriedigenden Austausch führen - worin immer dieser bestehen mag.

In dem chinesischen Weisheitsbuch I-Ging heißt es: "Wer andere zur Nachfolge bewegen will, muss zunächst lernen, sich selbst anzupassen, denn nur durch Dienen kommt man zum Herrschen."

Und Deng Ming Dao, ein zeitgenössischer taoistischer Weiser, sagt dazu:

"Andere Menschen zu beeinflussen, erfordert ein besonderes Wahrnehmungsvermögen. Wir müssen wissen, wann es Zeit ist, zu handeln oder passiv zu sein, wann die anderen aufnahmebereit sind und wann sie nichts hören wollen. Dies braucht natürlich Erfahrung, und dafür ist es notwendig, sich auf eine große Zahl von Beziehungen einzulassen, um die rechte Sensibilität zu entwickeln."

Werde dir über dich selbst klar
Um also Zusammenarbeit und Kooperation zu schaffen, ist es einerseits notwendig, dir deiner selbst bewusst zu sein, deiner eigenen Wünsche und Bedürfnisse ebenso wie deiner ungeliebten Seiten.Darüber hinaus brauchst du Geduld, Mitgefühl und die Fähigkeit, dich zu verbinden und auf andere einzulassen sowie die Bereitschaft, ehrlich und offen mit anderen zu kommunizieren.

Übung macht den Meister
Vor allem aber braucht es, wie Deng Ming Dao sagt, Erfahrung. Übung. Praxis. Also: geh' raus, zeig' dich, verbinde dich und lass deine Netzwerke blühen.

Vielleicht gehörst du ja zu den Menschen, denen es leichter fällt, sich mit anderen zu verbinden; vielleicht aber auch nicht.

Vielleicht musst du erst mal über deinen eigenen Schatten springen, um auf andere zuzugehen. Wenn dem so sein sollte, dann tue das. Möglicherweise wartet der andere ja nur darauf, dass du den ersten Schritt tust.

Und ja, vielleicht ist es auch völlig ausreichend, wenn du erst mal nur die Bereitschaft entwickelst, dich anderen zu öffnen bzw. dich nicht länger zu verschließen.

Wie immer und bei allem, braucht es nur eine Entscheidung - und die liegt bei dir :-)

Entscheide dich - und tu, was zu tun ist!
Das Wesentliche im Leben sind Beziehungen - und die allermeisten der menschlichen Probleme sind Beziehungsprobleme. Und es ist an dir, mit klarem Verstand und offenem Herzen diese Dinge zu lösen.

Go for it!

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

    • Wisse, was du willst - kenne deine Wünsche und Bedürfnisse.
    • Sei bereit, deine Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen und lass alle Erwartungen an irgendein Ergebnis los.
    • Finde heraus, was andere wirklich wollen - das hat häufig nichts mit dem zu tun, was sie dir sagen. Fühle das, was hinter dem ist, was sie sagen.
    • Versuche, wann immer möglich, andere zu unterstützen - ohne Erwartung an eine Gegenleistung. Sei ebenso offen für Unterstützung.
    • Lass los und vertraue drauf, dass immer bestens für dich gesorgt ist.

 

Hinweis in eigener Sache:

Wie du Schüchternheit überwindest, Charisma entfaltest
und dem Leben in aller Offenheit begegnest:

Der Ultimative Flirt-Workshop