Diese Meditation wirkt sehr gut, wenn Du sie in der freien Natur praktizierst, doch lässt sie sich überall ausführen.

Wenn Du im Freien bist, suche Dir einen Ort, wo Du einen weiten offenen Raum vor Dir hast, der in Dir möglicherweise beim bloßen Anblick ein Gefühl für die Unendlichkeit des Lebens weckt. Du kannst dann ganz nach Belieben die Augen offen oder geschlossen halten.

In einem Zimmer ist es günstig, wenn Du die Augen geschlossen hältst. Atme ruhig und gleichmäßig und entspanne Körper und Geist. Mit zunehmender Entspannung wirst Du Dir der Tiefe und Unendlichkeit des Universums bewusst.

Dehne Dein Bewusstsein immer weiter aus, bis es mehr und mehr Aspekte des Lebens, der Erde und darüber hinaus des gesamten Universums umfaßt. Nimm Dich in Beziehung zu allem Seienden wahr.

Gewinne einen Eindruck davon, wie alles, Nahes und Fernes, miteinander verbunden ist.

Spüre die Außergewöhnlichkeit des Seins.

Lasse in Dir, in Deinem Herzen, Anerkennung, Wertschätzung und Dankbarkeit angesichts des Mysteriums des Lebens entstehen.

Sollten in Dir evtl. unangenehme Gefühle, wie z.B. der Verwundbarkeit oder Unzulänglichkeit, entstehen, dann sei Dir bewusst, dass andere Menschen dieselben Erfahrungen machen. Dieses Bewusstsein wird Deine Verbundenheit mit dem Leben und anderen Menschen noch mehr stärken