Wie du den wirklichen Ursachen von sozialem Stress begegnest

Es gibt Menschen, Situationen, Ereignisse, die bestens dazu geeignet sind, uns innerlich so richtig schön aus der Bahn zu schmeißen, so dass wir am liebsten nur noch schreien und toben und alles hinwerfen wollen:

• Dein Chef, der dir immer mehr Aufgaben auf den Schreibtisch packt.
• Der nervige Kunde, der an allem was auszusetzen hat.
• Dein fauler Kollege, der es sich auf deine Kosten gut gehen lässt.
• Dein Partner, der dir dauernd wegen irgendwelcher Banalitäten Stress macht.
• Deine Kinder, die nerven und quengeln und dir gehörig auf den Geist gehen.

Grrrr!!!

Aber halt, stop: wer wird denn gleich in die Luft gehen 

(Nein, das ist keine HB-Werbung) ... wir sind schließlich erwachsen und kultiviert, da wird nicht getobt und geschrien und auch nichts hingeworfen. Unsere soziale Konditionierung sorgt dafür, dass wir schön den Deckel drauf halten. Was erstmal ja auch nicht das Allerschlechteste ist, sonst würden wir uns nur noch im Neandertaler-Modus begegnen und uns gegenseitig an die Kehle gehen :-)

Wohin nun aber mit dem Ärger und Stress?

Wie gehst du mit solchen herausfordernden Situationen um?

Wie wäre es mit klarer und offener Kommunikation?
Leichter gesagt als getan? Hm ...

Was hält dich davon ab, deinem Chef angemessen, aber klipp und klar zu sagen, dass mit 125 Überstunden dein Soll mehr als erfüllt ist?

Was hindert dich daran, dem Kunden auch bei der 7. Reklamation noch angemessen und professionell zu begegnen?

Wie hält dich davon ab, deinem Kollegen, deinem Partner, deinen Kindern klare Grenzen zu setzen und dies authentisch zu kommunizieren?

Es ist schlichtweg - Angst.

Angst davor, überfordert zu werden.
Angst davor, abgelehnt, abgewertet, verurteilt zu werden.
Angst davor, den Anforderungen nicht zu genügen, unzulänglich zu sein.

Was hat es aber tatsächlich mit dieser Angst auf sich?

Eine alte tibetische Weisheit besagt:

"Erkenne, dass die Furcht vor den anderen vor allem die Furcht vor dir selbst ist. Ein Mensch, der inneren Frieden gefunden hat, geht gelassen auf die anderen zu."

Also scheint es wohl weniger um die anderen als um uns selbst zu gehen. Eine gute Nachricht - denn da können wir tatsächlich was ändern :-)

Um also diesen inneren Frieden, der ja die Grundlage von echter Lebensfreude und tiefem Glück ist, wiederzufinden, ist es hilfreich,

    • dass wir uns selbst mit allen Seiten annehmen;
    • dass wir Angst und Schuldgefühle loslassen und
    • uns selbst und anderen wirklich verzeihen;
    • dass wir uns mit unserer Vergangenheit aussöhnen und
    • die volle Verantwortung für unser Leben übernehmen.

Wann immer etwas im Leben geschieht, antworten wir darauf
Wenn du befördert wirst oder im Lotto gewinnst, bist du vielleicht glücklich, wenn dein Partner geht oder du deinen Job verlierst, wirst du wütend. Wie immer du auch reagierst, es hängt stets von deiner inneren Einstellung ab.

Glücklicherweise kannst du das kontrollieren

Es liegt vielleicht nicht immer in deinem Einflußbereich, was in deinem Leben so alles geschieht - doch was du immer kontrollieren kannst, ist deine Reaktion auf die Ereignisse. D.h. du bist nicht für alles verantwortlich, was passiert, doch du bist für deine Reaktion auf das, was geschieht, verantwortlich.

Wie antwortest du auf das, was geschieht?

Wie du auf die Dinge in deinem Leben reagierst, hängt von deiner Haltung ab - deiner Einstellung in bezug auf die Situation, in der du dich gerade befindest. Und auch wenn es manchmal so aussehen mag - es sind nicht die anderen; weder deine Eltern, noch deine Lehrer, auch die Kollegen oder der Chef sind es nicht, die dich zu deiner Reaktion veranlassen.

Und so gewinnst du deine Kraft zurück
Solange du noch anderen die Verantwortung zuschiebst oder sie gar für schuldig erklärst, gibst du einen großen Teil deiner Kraft ab. Diese Kraft, deine persönliche Macht, kannst du zurückgewinnen, indem du deine Einstellung änderst und aufrichtig verzeihst. Verzeihen bedeutet, jeglichen Gedanken oder Wunsch nach Rache aufzugeben. Und jeder Mensch, dem du verziehen hast, hat keine Macht mehr über dich.

Dir selbst und anderen aufrichtig zu verzeihen ist ein weiterer Schritt in Richtung persönlicher Freiheit und innerem Frieden :-)

Praktische Coaching-Tipps und Fragen für den Alltag:

    • Vom wem fühlst du dich im Stich gelassen?
    • Wem hast du noch nicht verziehen? Welche Menschen in deinem Leben haben Macht oder Kontrolle über dich?
    • Was hindert duch daran, diesen Menschen zu verzeihen?
    • Was müßtest du tun, wer müßtest du sein, um ihnen verzeihen zu können?
    • Wie machst du es, dass du anderen Menschen Macht über dich einräumst?
    • Welche Eigenschaften u./o. Fähigkeiten brauchst du, um die volle Kontrolle über dein Leben zu übernehmen?
    • Erinnere dich an eine Situation, in der du aufrichtig verziehen hast - wie hast du dich gefühlt?
    • Wofür bist du bereit, deinen Eltern zu verzeihen? Tue es!
    • Wofür bist du bereit, deinem Partner zu verzeihen? Tue es!
    • Wofür bist du bereit, dir selbst zu verzeihen? Tue es!
    • Wofür bist du bereit, ( ... ) zu verzeihen? Tue es!

 

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